querbeet im november

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querbeet im september

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querbeet im juli

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querbeet im november

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querbeet im august

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blackbox-gardening: mit luhmann im garten?

vortrag von jonas reif bei der gesellschaft zur förderung der gartenkultur e.v., zweig hamburg: blackbox-gardening. das gleichnamige buch von reif, verantwortlicher redakteur der zeitschrift ‚gartenpraxis‘, und christian kreß, inhaber der gärtnerei sarastro-stauden in ort im innkreis, oberösterreich, erschien im letzten jahr bei ulmer. die meisten fotos stammen von jürgen becker. die marketing-abteilung des verlages ging bei erscheinen in die vollen: „Das erste Buch zum völlig neuen Gartenthema.“

blackbox

zum thema blackbox empfehle ich ‚cybernetics: or the control and communication in the animal and the machine‘ von norbert wiener (cambridge, mass, 1948) und ’soziale systeme. grundriß einer allgemeinen theorie‘ von niklas luhmann (frankfurt/m., 1984).

gardening

lassen wir das schlagwort aus dem kybernetischen und systemtheoretischen diskurs einmal bei seite, konzentrieren uns auf gardening (cf. → gartenarbeit vs gardening / kulturelle unterschiede…) und bleiben beim untertitel: „Mit versamenden Pflanzen Gärten gestalten“. also wachsen lassen und das rausreissen (eine lieblingsbeschäftigung!), was stört…

Gardens that give space to self-sowers have a comfortable, personal feel. These plants fill a gap and are wonderful accessories in our overall aim of keeping the show going.

Many people are frightened of self-sowers, thinking that, if allowed, they will lose control and that their garden will look a mess. So they apply thick mulches to prevent this. What they are missing!

[…]

You need to think of self-sowers as allies that need to be controlled. You‘ ll probably be weeding out 95 per cent of them. That’s all right. Those that remain will do their job all the better for not having too much competition.

christopher lloyd, succession planting: self-sowers‘ in the guardian, 27/03/2004, reprinted in ‘cuttings – a year in the garden with christopher lloyd’, london, 2007.

nicht ganz so neu… in anbetracht der aktuellen diskussionen über wilde gärten (pflichtlektüre: william robinson, ‚the wild garden‘, london, 1870), dutch wave, prairie gardens oder welches schlagwort gerade benutzt wird, ist es nicht verwunderlich das ein buch nur über selbstversamende pflanzen erscheint. um nicht zu sagen überfällig. Weiterlesen

verschneiter garten & ‚meine vision wird garten‘ im gartensaal…

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der garten ist weiss: l. dipsacus fullonum / wilde karde; o.r. ammi majus ’snowflake‘ / grosse knorpelmöhre mit namensgebenden schneeflocken. & ab in den warmen gartensaal: vortrag von peter janke bei der gartengesellschaft e.v., ein veranstaltung der zweige hamburg und schleswig- holstein.

bekomme jetzt die vertikalen kopfweiden, → salix im allgemeinen & …, nicht aus dem kopf …

querbeet im november

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obere reihe l. die alcea rosea / stockrose blüht durch; r. die blaue echinops / kugeldistel versucht es nochmal. mittlere reihe l. der kübel der chamaerops humilis / zwergpalme… was soll man sagen? alle jahre wieder → überwintern: wenn eine orangerie nicht vorhanden ist…; r. feigenlaub & olivenbaumtriebe. unten l. hat sich hoffentlich ausgesät: dipsacus sylvestris syn. dipsacus fullonum / wilde karde & r. holly for christmas!

disteln & karden

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distel oder karde?: morina longifolia / langblättrige kardendistel oder steppendistel (wird auch als elfendistel bezeichnet. da es in „unserem garten“ jedoch keine elfen gibt bevorzuge ich die bezeichnung steppendistel).

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echinops bannaticus ’star frost‘ / weisse kugeldistel.

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silybum marianum / mariendistel rückkehr in den garten: …

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dipsacus sylvestris syn. dipsacus fullonum / wilde karde.

gartenarchäologie

Bis an Johannis wird gepflanzt
ein Datum, das du dir merken kannst.

wenn nicht mehr gepflanzt wird, wird nicht mehr gegraben. nachdem im letzten herbst eine grosse alte hecke zum nachbargrundstück komplett verschwunden ist, haben wir mehr licht und platz zum pflanzen. die hecke wurde seit jahrzehnten nicht gepflegt, und hier wurde ebenso lange der boden nicht mehr bearbeitet.

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fundstücke auf einer „beetumrandung“ aus stämmen des acer / ahorn aus der hecke. l.: bodenverbesserung durch lupinus angustifolius ‚boruta‘ / blaue lupinen, mickrige mariendisteln → rückkehr in den garten: silybum marianum / mariendistel & sogenanntes „unkraut“. m.: dipsacus sylvestris / wilde karde r.: ein kleines „hochbeet“ aus baumstämmen mit ‚raad het zaad‘ von onze eigen tuin.

hecke_500   die „hecke“…

der sauzahn bleibt sofort an wurzeln und backsteinen hängen, und bei jedem spatenstich findet man etwas: scherben von haushaltskeramik und fliesen, halterungen für regale, … bei renovierungen der häuser auf das grundstück gekippt und von der hecke überwuchert. wer hat hier gewohnt? wer hat das grundstück – den garten?, es stand hier mal ein grosser birnbaum… – genutzt? wann sind die schüsseln, tassen & teller zerbrochen? welche bücher wohl auf dem regal gestanden haben?

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muss mal bei unseren nachbarn recherchieren: stadtteilarchiv ottensen e.v. – geschichtswerkstatt für altona.

grosser_plan_von_hamburg_altona-ottensen_1903_250   als altona-ottensen nicht mehr dänisch war… der israel. kirchhof noch kein ekz war… der „eigene garten“ noch in der grossen carlstr. gelegen hätte…detail aus: ‚grosser plan von hamburg, altona-ottensen und wandsbek‘, verlagsanstalt und druckerei a.-g., 1903.

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die „idee“ ist nicht neu…inspiration? eine ähnliche sammlung von fundstücken gibt es im garten von anne wareham & charles hawes: veddw house garden.