gartenbücher: superbistorta, wonder sanguisorba, spider-helianthus & die anderen

ein ratgeber? jein. nicht im klassischen sinn. kein coffeetablebook für ein wenig garten-smalltalk über blümchen mit bastelanleitung. die meisten sogenannten ratgeber sind nichts anderes, als schnell produzierte büchlein zum durchblättern: die neuesten deko-trends und die üblichen pflänzchen, die jeder baumarkt saisonal vorrätig hält. angaben von sorten sind schon zu komplex, und die seiten werden lieber mit photoshopbildchen aus den ewig gleichen bekannten gärten gefüllt. gärten und pflanzpläne, die eher einen bezug zum gartentourimus – muss man gesehen haben! – haben, als zum eigenen grundstück und dessen lage.

problemzonen hat jeder garten, wenn man ein problem daraus macht. ignoriert man das grundstück mit seinen unterschiedlichen standorten für pflanzen und will nur mal schnell die neuerwerbungen vom shoppingtrip aus dem baumarkt oder der gärtnerei (für fortgeschrittene) unterbringen, hat man bald einen „garten“ mit problemen. oder man denke an die beliebte art der gartenplanung, die darin besteht, tropische pauschalurlaubsimpressionen im eigenen mitteleuropäischen vorgarten zu dekorieren.

die beschaffenheit des bodens, schatten mit und ohne wurzeldruck von gehölzen, schlechte drainage oder, seit diesem sommer hat wohl jeder seine eigenen erfahrungen damit gemacht, trockenheit. doch lieber gleich rollrasen & schotter? es gibt eine gute nachricht: „und es wächst doch!“ stauden, gräser & gehölze. Weiterlesen

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ein altonaer garten mit elbblick…

nach der parade historischer schiffe zum 350. geburtstag von altona noch in die ausstellung im altonaer museum:

Balthasar Friedrich Leizel_altona_ 1770

ein guckkastenblatt von balthasar friedrich leizel, ‚aussicht aus altona auf die elbe, und deren gegenden biss haarburg. vue d’altona sur l’elbe et les environs jusqu’a haarbourg‘, (academie imperiale, augsburg um 1770). beschnittene bäume in einem altonaer garten. ungefähr auf höhe der ersten strasse, die die palmaille und die elbe verband, angelegt von hinrich I van der smissen (mennonitischer glaubensflüchtling der 2. generation aus den niederlanden, wird als begründer der altonaer gartentradition angesehen).

solche beschnittene tilia / linden würden sich gut im „eigenen garten“, am hang des eschberges (man lernt nie aus!) in ottensen, machen. leider ohne elbblick: die nebelhörner von kreuzfahrenden schweröl-verbrennern sind allerdings zu hören …

& noch eine dronning:

pecoraro-schneider_königin_von_dk

eine → rosa alba ‘königin von dänemark’ / eine rose zum 350. geburtstag von altona, … diese blüht am main in unterfranken: danke sabine! → garten – träume und räume.