über gartenTourismus / ‚the innocents abroad‘ von mark twain

VERSAILLES! It is wonderfully beautiful! You gaze, and stare, and try to understand that it is real, that it is on the earth, that it is not the Garden of Eden—but your brain grows giddy, stupefied by the world of beauty around you, and you half believe you are the dupe of an exquisite dream. The scene thrills one like military music! A noble palace, stretching its ornamented front block upon block away, till it seemed that it would never end; a grand promenade before it, whereon the armies of an empire might parade; all about it rainbows of flowers, and colossal statues that were almost numberless, and yet seemed only scattered over the ample space; broad flights of stone steps leading down from the promenade to lower grounds of the park—stairways that whole regiments might stand to arms upon and have room to spare; vast fountains whose great bronze effigies discharged rivers of sparkling water into the air and mingled a hundred curving jets together in forms of matchless beauty; wide grass-carpeted avenues that branched hither and thither in every direction and wandered to seemingly interminable distances, walled all the way on either side with compact ranks of leafy trees whose branches met above and formed arches as faultless and as symmetrical as ever were carved in stone; and here and there were glimpses of sylvan lakes with miniature ships glassed in their surfaces. And every where—on the palace steps, and the great promenade, around the fountains, among the trees, and far under the arches of the endless avenues, hundreds and hundreds of people in gay costumes walked or ran or danced, and gave to the fairy picture the life and animation which was all of perfection it could have lacked.

It was worth a pilgrimage to see. Every thing is on so gigantic a scale. Nothing is small—nothing is cheap. The statues are all large; the palace is grand; the park covers a fair-sized county; the avenues are interminable. All the distances and all the dimensions about Versailles are vast. I used to think the pictures exaggerated these distances and these dimensions beyond all reason, and that they made Versailles more beautiful than it was possible for any place in the world to be. I know now that the pictures never came up to the subject in any respect, and that no painter could represent Versailles on canvas as beautiful as it is in reality. I used to abuse Louis XIV. for spending two hundred millions of dollars in creating this marvelous park, when bread was so scarce with some of his subjects; but I have forgiven him now.

mark twain ‚the innocents abroad, or, the new pilgrim’s progress; being some account of the steamship quaker city’s pleasure excursion to europe and the holy land; with descriptions of countries, nations, incidents and adventures […]‘, 1869

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virtuelles lapidarium / die ildefonso-gruppe oder jünglinge im garten…

Für die höchste und schwierigste Aufgabe der Sculptur, für die Bildung freistehender Gruppen, hat das Alterthum uns wenigstens eine Anzahl von mehr oder weniger erhaltenen Beispielen hinterlassen, in welchen die ewigen Gesetze dieser Gattung abgeschlossen vor uns liegen, obwohl es nur arme, einzelne Beste von einem Gruppenreichthum sind, von welchem sich die jetzige Welt keinen Begriff macht. Unter jenen Gesetzen sind einige, die auf den ersten Blick einleuchten: der schöne Contrast der vereinigten Gestalten in Stellung, Körperaxe. Handlung u.s.w.; die wohlthuenden Schneidungen und Deckungen; die Deutlichkeit der Action für die Ansicht von mehrern oder allen Seiten etc. etc. Schwer aber (und nur dem Bildhauer selbst möglich) ist das Nachfühlen und Nachweisen des Gesetzmässigen in allem Einzelnen. […]
Zum Einfachschönsten gehören einige Werke, welche zwei Gestalten in ganz ruhiger geistiger Gemeinschaft darstellen. Das Ausgezeichnetste in dieser Art, die sog. Gruppe von San Ildefonso, (die Genien des Schlafes und des Todes, nach der üblichsten Erklärung, traulich aneinander gelehnt) befindet sich jetzt in Madrid; […]

jacob burckhardt, ‚der cicerone – eine anleitung zum genuss der kunstwerke italiens‘, basel, 1855.

domenico_de_rossi_ildefonso

ildefonso-gruppe, kupferstich aus: ‚raccolta di statue antiche e moderne data in luce sotto i gloriosi auspicj della santita di n.s. papa clemente XI. da domenico de rossi illustrata colle sposizioni a ciascheduna immagine di paolo alessandro maffai‘, rom, 1704.

die heute als ‚ildefonso-gruppe‘ bekannte skupltur (römisch nach griechischen vorbildern, schule des pasiteles, um 10 v. chr., weisser carrara-marmor, 161 x 106 x 56 cm) wurde um 1620 bei ausgrabungen auf dem monte pincio in rom gefunden. auf dem gelände befand sich der familiensitz der ludovisis, die villa boncompagni ludovisi (mit einem zeitweise andré le nôtre zugeschriebenem garten). in der antike war das areal teil der horti sallustiani (1. jh. v. Chr.). durch das im 19 jh. bebaute gelände verläuft die via veneto: la dolce vita…

im inventar der antikensammlung (der grössten in der ersten hälfte des 17. jh.) von kardinal ludovico ludovisi ist die skulptur erstmals schriftlich dokumentiert.

Seconda stanza à mano manco. Due statue di due giovanotti antichi grandi del naturale ignudi fanno un sacrificio un idoletto di una femmina apresso vestita con un canestrino in capo figure di Castore e Polluce gemelli (Gruppe von Ildefonso) sopra piedistalli di breccia, corniciato con un bassorilievo d’una battaglia in fronte con un fregio di marmo nero intorno.

‚arch. boncompagni. arm. IX. prot. 325. nr.1‘ in: theodor schreiber, ‚die antiken bildwerke der villa ludovisi in rom‘, leipzig, 1880.

später gelangt sie in den besitz des kardinals camillo massimo. 1678 erwarb die abgedankte, im römischen exil lebende, christina von schweden die beiden jünglinge für ihre sammlung. 1724 kaufte die frau von felipe V . von spanien, elisabetta farnese, die skulptur aus sammlung odescalchi und sie wurde im palacio real la granja de san ildefons, dem sommersitz der spanischen könige in der region segovia, aufgestellt. 1828 zogen die jungs, den namen haben sie vom palast behalten, in das museo del prado nach madrid um. in san ildefonso, im sala de la verdad, befindet sich heute eine gipskopie von giuseppe pagniucci auf dem alten sockel.

die ildefonso-gruppe in gärten und anderswo

die kopie am namesgebenden ort ist nicht die einzige: im park von sansouci in potsdam steht eine francesco menghi zugeschriebene version, westlich des von karl friedrich schinkel, zusammen mit seinem schüler ludwig persius, entworfenen schlosses charlottenhof. seit 1885 an ihrem heutigen standort im park (von hermann sello und peter joseph lenné), auf einer von wegen durchzogenen rasenfläche, aber schon vom kronprinzen und späteren könig friedrich wilhelm IV. bei seiner grundkonzeption (→ friedrich wilhelm IV. bestandskatalog, spsg, inventarnummer GK II (12) II-1-Cg-25) für charlottenhof an anderer stelle eingeplant.

eine weitere preussische variante befindet sich im schloss glienicke in berlin-wannsee – eines der besten resultate der germanischen italiensehnsucht. das gebäude, von schinkel und persius für den prinzen carl von preussen gebaut, steht in einem park von lenné. für den gartenhof entwarf schinkel einen brunnen mit einer ildefonso-gruppe (→ ‚entwurf für die brunnenanlage mit der ildefonso-gruppe‘, um 1827. kupferstichkabinett, smb, inv.-no.: SM 51.10.) aus der kunst- und glockengiesserei lauchhammer, 1828 (aus der gleichen giesserei stammen die gartenmöbel von schinkel!)

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‚grundriss des schlösschen glinicke mit umgebung‘, detail: der gartenhof mit brunnen, aus karl friedrich schinkel, ’sammlung architektonischer entwürfe: enthaltend theils werke welche ausgeführt sind theils gegenstände deren ausführung beabsichtigt wurde‘, berlin 1819 bis 1840.

vorbild für den ildefonso-brunnen in berlin war die brunnenanlage mit lauchhammer ifdefonso-gruppe in weimar.

neben den klassizistischen sollte man die barocke version in den versailler gärten von andré le nôtre nicht vergessen: seit 1712 befindet sich hier eine mamorkopie von charles antoine coysevox, ca. 1706, demi-lune du parterre de latone côté sud.

für den haus- bzw. innenraumgebrauch: die porzellan version, handliche 35 cm höhe, von christian gottfried jüchtzer für die meissener manufaktur, 1789 (porzellansammlung im dresdener zwinger, sowie exemplare im british museum und im kunstgewerbemuseum, berlin).

neben kopien und abgüssen existieren einige formale zitate: die ‚prinzessinnengruppe‘, 1797, von johann gottfried schadow. ein doppelstandbild der prinzessinnen friederike und luise von mecklenburg-strelitz (die preussische königin luise, mutter von friedrich wilhelm IV. und prinz carl von preussen). in weimar das goethe-schiller-denkmal, 1857, von ernst rietschel.

who’s who oder wer steht da im beet?

schon im 17. jh. hielt man die beiden jünglinge für die dioskuren castor und pollux. die heute verbreitete interpretation. johann joachim winckelmann sah in ihnen orestes und pylades (‚monumenti antichi inediti‘, bd. 1, rom, 1767). laut gotthold ephraim lessing (‚wie die alten den tod gebildet‘, berlin, 1769) stellen sie schlaf und tod, hypnos und thanatos, da.

eine weitere deutung der beiden ist auf den zustand der skulptur zurückzuführen und ein produkt interpretativer restauration des 17. jh.: der linke jüngling war kopflos. ludovisis restaurator ippolito buzzi setzte einen kopf des antinous, ca. 130, auf den körper. antinous, günstling und vermutlicher liebhaber des römischen kaisers hadrian, ertränkte sich selbst im nil und genoss gottgleiche verehrung. ennio quirino visconti, archäologe, kustus der vatikanischen bibliothek und später konservator im louvre, deutete die restaurierte skulptur als den sich auf seinen todesdämon lehnenden antinous (‚osservazioni di ennio quirino visconti su due musaici antichi istoriati‘, parma, 1788).

vom monte pincio auf den eschberg

für ein grosse skulptur ist der „eigenen garten“ – der eher eine vom vermieter tolerierte guerilla gardening aktion auf dem „ehemaligen” eschberg ist – viel zu klein. eine skulptur incl. fundament & sockel utopisch… und nicht zeitgemäss. es gibt diese ganzen rostigen metall-deko-figuren? fürchterliches zeug das beim letzten besuch eines pflanzenmarktes mal wieder zum ausbruch des tourette-syndroms führte… rost mag ich jedoch, besonders bei cor-ten-stahl. ein griechisch-römisch-biedermeierlicher scherenschnitt aus metall?

erstmal einen winter drüber schlafen…

postskriptum

es wird versucht diesen blog einigermassen frei von verbeamteten staatsschriftschellern zu halten. hier lässt es sich leider nicht vermeiden. eine er-war-hier-plakette wird jedoch nicht angebracht! der weimeraner brunnen geht auf einen herrn g. zurück welcher in seinem haus in weimar eine ildefonso-gruppe aus bronziertem gips von martin gottlieb klauer, ca. 1812, stehen hatte (die ebenda noch steht):

[…] ist mir ein Gedanke gekommen, ob wir nicht ein Werk, wo nicht von Polyclet selbst, doch in seinem Sinne besitzen sollten, und zwar in der Gruppe, die jetzt in meiner Vorhalle steht, dem sonst sogenannten Castor und Polux. Hier wären die beyden meister- und musterhaften einzelnen Gegenbilder, der Diadumenos [diademträger] molliter juvenis [weichlicher jüngling] und der Doryphorus [speerträger], den Plinius [der ältere] viriliter puerum [männlicher junge] nennt, neben einander gestellt, und auf die glücklichste weise contrastirt und vereinigt. Diese beyden Epheben waren mir immer höchst angenehm und ich mag mir nun gern über sie dieses kritische Märchen machen.

johann wolfgang von goethe, brief an johann heinrich meyer, jena 10.11.1812.

über was sich alte männer so gedanken machen…

 

„Dieser Bauerngarten sagt mir mehr als Versailles und Sanssouci.“ / ‚makartbouquet und blumenstrauß‘ von alfred lichtwark & “Erinnerungen aus aller frühester Kindheit”

Auch in den Gärten fing man an, sich mit kritischem Blicke umzusehen und entdeckte, daß man sich an viele Abgeschmacktheiten hatte gewöhnen lassen. Es gab kaum noch andere Gärten als die sogenannten englischen oder freien, das heißt Nachahmungen der von Menschenhand unberührten Natur. Büsche und Bäume wurden auf engstem Raum unregelmäßig verteilt, daß es aussehen sollte, als wären sie von selber dort gewachsen. Ein Grasplatz, die Nachahmung der Wiese, war selbst bei den kleinsten Vorgärten nicht zu entbehren und Hügel und Thal wurden markiert, wo sich zwei Fuß Niveauunterschied gewinnen ließen. Verschwunden waren die alten Bauerngärten und mit ihnen die uralten edlen Kulturblumen, die Akelei, der Rittersporn, der Goldlack, der Rosenbusch. Man fand sie nur noch auf dem Lande und der moderne Gärtner verachtete sie tief – Bauernblumen, Pastorsblumen. Im kleinen englischen Garten mit den direktionslosen Wegen kamen die Blumen kaum anders als in den runden Beeten der Grasplätze vor, ein roter Fleck Begonien, ein grausamer blauer Fleck Lobelien, eine unruhige stockige Zusammenstellung hochstämmiger Rosen. Man durfte sich im eigenen Garten keinen Blumenstrauß schneiden. Nur in den aus historischer Pietät gepflegten Königsgärten wie zu Versailles und Sanssouci konnte man die Reste einer verschwundenen großen Gartenkunst der Vergangenheit studieren. Daß auch die Bauern unserer Marschen an dem alten Kulturbesitzt des regelmäßigen Gartens festgehalten hatten, war fast unbekannt.
Ich machte mir einmal die Freude, einen Freund aus Berlin den wohlgepflegten Garten eines reichen Bauern in der Hamburger Marsch zu zeigen. Um mich an seiner Überraschung zu weiden, hatte ich ihm kein Wort von meiner Absicht verraten.
Schon beim ersten Anblick stutzte der Fremde. Hastig, ohne ein Wort zu sagen, trat er aus der Hausthür und eilte nach dem geraden Weg, der auf die große, geschorene Laube im Hintergrund zuführt. Er ließ seine Blicke über die Blumenbeete schweifen, die den Weg begleiten, über die regelmäßigen Gemüsebeete dahinter, sah mich verblüfft an, wandte sich nach allen Seiten und brach dann nach seiner lebhaften Weise in Verwunderung aus.
Das ist alt? rief er. Wirklich? – Dann haben unsere Bauern und auch in ihren Gärten ein Stück Kultur am Leben erhalten wie in ihren Möbeln, Fayencen und den herrlichen alten Hamburger Öfen? Wissen sie, davon habe ich gar keine Ahnung gehabt! – Nein, wie das gemüthlich aussieht, diese geraden Wege und buchsgefassten Beete, diese geschorenen Hecken und der große Würfel der Laube, und diese klassische Verbindung von Blumen- und Gemüsegarten, wie menschlich. Ich kann den breiten Weg in der Mitte gar nicht ansehen, ohne daß ich auch den Bauer oder den Pastor vor mir habe, der langsam auf- und abgeht, an der Buchseinfassung der Beete herumstutzt, eine Lilie anbindet oder ein Unkraut ausreißt. Gehen Sie doch ein paar Schritte nach der Laube zu – noch etwas weiter – nein! Wie famos eine menschliche Gestalt auf diesem flachen Boden, in dieser ruhigen Umgebung aussieht! Das ist alles auf den Menschen zugeschnitten. Haben Sie einmal darauf geachtet, wie zusammenhanglos ein Mensch über das schwankende Terrain unserer Stadtgärtchen wandelt? Man hat da eigentlich in seinem Garten gar nichts verloren und passt gar nicht hinein.
Merkwürdig, ich vermisse den Grasplatz gar nicht – dies ist einmal ein wirklicher Blumengarten, sehen Sie nur, wie der Rittersporn da auf dem Beete steht, unten mit schweren Blättern, oben alles leicht. Und das ist die Akelei, sagen Sie? Aber das ist ja eine der schönsten Blumen, die es überhaupt giebt. Und wie jede Pflanze zu ihrem Recht kommt! – Dabei die ganze Anlage – das ist ja einfach groß – eine solche Raumwirkung hätte ich bei so bescheidenen Abmessungen nicht für möglich gehalten. Hier gehe ich gar nicht wieder weg.
Und ich musste ihn gewähren lassen, bis er den Garten von allen Ecken und Winkeln betrachtet hatte. […]
Wollen Sie glauben, sagte er, ich fühle mich förmlich aufgewühlt. Was für eine Perspektive eröffnet dieser Rest ältester Kunstübung für die Wiederbelebung einer Gartenbaukunst, die ihren Namen verdient.
Dieser Bauerngarten sagt mir mehr als Versailles und Sanssouci. Auch im Garten ist die Monumentalität nicht an räumliche Ausdehnung gebunden. Alles ist groß in dieser Anlage, weil sie gute Verhältnisse hat. Da ist die Laube als beherrschender Mittelpunkt, sie ist an sich über das Maß entwickelt, aber der Garten enthält nichts größeres, deshalb wirkt sie mächtig. Große wilde Bäume daneben würden sie klein machen. Alle Büsche, die Johannisbeeren, die Stachelbeeren, sind von Natur klein, die Hecke wird von der Schere gebändigt. Wie fein sind diese Massen abgewogen!
Und diese Harmonie ist auf Dauer angelegt, wie es sich bei einem Kunstwerk gehört. Thut die Schere ihre Pflicht, so sieht der Garten in hundert Jahren aus wie heute, wo er wohl mehr als ein Jahrhundert ohne wesentliche Änderung steht. […]
Der alte Bauer, der diesen Garten angelegt hat, wußte auch, was Licht und Schatten bedeutet. Da sehen Sie nur, wie der dunkle, im Bogen geschlossene Eingang der Laube großartig und ernst in der Laubwand steht, er beherrscht eigentlich den ganzen Eindruck – und wie milde liegt das Sonnenlicht auf dem Rücken der Hecke und den runden Häuptern der Johannisbeer- und Stachelbeerbüsche.
[…] Wenn man aus Erfahrung klug werden kann, sollte bei der künstlerischen Umgestaltung des Gartens vom entgegengesetzten Ende angefangen werden. Denken Sie sich in diesen grünen Garten ein paar graue Steinvasen in edlen Umrissen, oder gegen die Wände der Laube zwei schöne Sandsteinfiguren – nicht wahr, das wäre überwältigend. Und käme dann das Wasser hinzu, in regelmäßigen Spiegeln steingefaßter Becken – oder als Springbrunnen, die Hecke überschneidend – ich möchte jubeln, wenn ich daran denke, daß ich die Zeit, die das wieder auferstehen läßt, noch erleben kann.
Sie sagen, es giebt hier herum noch Bauerngärten mit alten Statuen? – Nicht möglich! – Aber das müssen Sie mir noch zeigen. […]
Seine Begeisterung für den alten Garten that meinem Herzen wohl, und in meiner Seele wachten Erinnerungen aus aller frühester Kindheit auf, wo die geschorenen Hecken eines solchen Gartens meine Welt eingeschlossen hatten. Auf diesem Weg war der Liebe Gott gewandelt am Abend, da es kühl ward, hier hatte er sich umgesehen über die Stachelbeer- und Johannisbeerbüsche und hatte gerufen: „Adam, wo bist du?“ – während Adam und Eva sich in der dunklen Laube versteckt hielten, angstvoll und schuldbeladen, den sie hatten Äpfel weggenommen.

alfred lichtwark, ‚makartbouquet und blumenstrauß‘, münchen, 1894.

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von den vier- und marschlanden ins münsterland:

gartenlaube_alst_500   eine gartenlaube in einem münsterländer bauerngarten als hintergrund für ein hochzeitsfoto (ausschnitt), bauerschaft alst, albersloh,  januar 1914. die hecken und lauben eines westfälischen bauerngartens waren zumeist aus carpinus betulus / hainbuche. über 50 jahre später „Erinnerungen aus aller frühester Kindheit, wo die geschorenen Hecken eines solchen Gartens meine Welt eingeschlossen hatten“: die beeteinfassungen aus buxus / buchsbaum im garten meiner grossmutter…

buxus sempervirens / buchsbaum: „die feinsten Einfassungen vorzüglich zu kleinen Gärten“ / eine pflanzanleitung von henriette davidis

der buxus sempervirens / buchsbaum ist eine konstante als beeteinfassung in der gartengeschichte. von den gärten der römischen villen über den mittelalterlichen klostergarten. von den gärten des barock bis zum bauerngarten

So ein kleiner, bescheidener holsteinischer Bauerngarten mit seinem Blumenkunterbunt, mit seinen Buchseinfassungen, dem letzten Ueberbleibsel des Versailler Parkes, […]

detlev von liliencron ‚roggen und weizen‘, 1900

cylindrocladium buxicola / triebsterben, volutella buxi / buchsbaumkrebs, fusarium buxicola / buchswelke und dem cydalima perspectalis / buchsbaumzünsler zum trotz: eine pflanzanleitung von henriette davidis oder wie sie in ihren kochbücher zu sagen pflegt: „Man nehme …“

Es ist gar nicht in Abrede zu stellen, daß Einfassungen der Beete mit Sauerampfer, Thymian, Schnittlauch u. dergl., besonders in Gärten großer Haushaltungen auf dem Lande, den größten Nutzen für Menschen und Vieh hervorbringen; zugleich werden sie den Boden am wenigsten ausmagern, sind auch leicht zu reinigen, ohne große Mühe und Kosten umzupflanzen und leicht auszubessern. Dennoch gibt man, der Schönheit und Bequemlichkeit wegen, mit Recht Einfassungen aus Buxbaum den Vorzug. Derselbe kann bei günstiger Witterung das ganze Jahr hindurch verpflanzt werden; die beste Zeit zur Anlegung ist jedoch der März oder des Anfang des April, da man alsdann sicher sein kann, daß nicht einzelne Stellen in der Einfassung verdorren, was im Spätherbst oft der Fall ist. Denn der Buxbaum bedarf einer geraumen Zeit, ehe er gehörig angewachsen und die nöthige Kraft gewonnen hat, die strenge Kälte des Winters zu ertragen, die im entgegengesetzten Fall ihn ganz zu Grunde richtet.
Buxbaum von jungem Wuchs liefert die feinsten Einfassungen vorzüglich zu kleinen Gärten; in sehr großen Gärten jedoch, wo der Buxbaum dicker gelegt wird, kann auch altstämmiger benutzt werden. Um beim Zertheilen des Buxbaums recht vorsichtig zu Werke zu gehen, nehme man dazu ein Gartenmesser und theile die Stöcke so, daß jeder Theil eine Partie Saugwurzeln behält, welches das Anwachsen um so mehr sichert. Diese Mühe aber wird nicht Jeder sich geben, vielmehr es vorziehen, zu dieser Arbeit ein Beil zu gebrauchen, wobei es dann nöthig ist, solche Theile wegzuwerfen, die nicht gehörig mit Saug- oder Neben-Wurzeln versehen sind. Zugleich werde auch ein Theil der Blätter abgehauen, und nicht versäumt, die Quecken, welche sich etwa vorfinden sollten und die sich so gern beim Buxbaum einnisten, zu entfernen. Bleiben beim Zertheilen der Stöcke die Wurzeln nicht von gleicher Länge, so thut dies gar nichts zur Sache, und kommt es hier nur darauf an, daß die Einfassung eine gleiche Richtung und eine gleiche Höhe erhält.
Darnach werde nun der Buxbaum an eine schattige Stelle gelegt, und zum Auswerfen der Furchen übergegangen. Diese werden nach der Gartenschnur in ganz gerader Linie, nach den Wegen hin etwas schrägliegend gemacht, damit die Wurzeln ihre Nahrung nicht aus den Beeten, sondern aus den Wegen ziehen. Die Pflanzen werden nun gleichmäßig in die Furchen gelegt, die Wurzeln mit Erde bedeckt und gut angedrückt.
Um den Buxbaum stets recht schön zu erhalten, muß derselbe jedes Jahr, zum wenigsten alle zwei Jahre, geschoren werden,welches aber nicht bei trockener Witterung geschehen darf, weil er dadurch gar zu sehr leidet. Auch muß die Einfassung stets von Unkraut und anliegender Erde befreit, beim Umgraben der Beete sehr geschont, bei großer Dürre zuweilen gegossen, und alle acht Jahre erneuert werden.

henriette davidis, ‚der gemüse-garten – praktische anweisung zur kultur eines gemüsegartens unter berücksichtigung der schönheit und des reichlichsten ertrages; soe wie auch das nöthige über lage, boden, umzäunung, einrichtung, dünger, garten-geräthschaften, kultur der pflanzen und […] sowohl nach eigenen, als nach den langjährign erfahrungen praktischer gartenfreunde mit besonderer berücksichtigung der anfängerinnen und angehenden hausfrauen.‘, iserlohn (vierte verbesserte und vermehrte auflage), 1859 (erstausgabe 1850).

überwintern: wenn eine orangerie nicht vorhanden ist und der dachboden als winterquartier dienen muss. treppen & orangerien…

der erste frost steht vor der tür und die kübelpflanzen ebenfalls. gut für den grünkohl, schlecht für die exoten.

kübel_herrenhausen

1) theorie: flanieren mit personal für die kübel.

Wie Könige die schließlich nur noch schreiten
fast ohne Ziel, nur um von Zeit zu Zeit
sich den Verneigenden auf beiden Seiten
zu zeigen in des Mantels Einsamkeit -:

so steigt, allein zwischen den Balustraden,
die sich verneigen schon seit Anbeginn,
die Treppe: langsam und von Gottes Gnaden
und auf den Himmel zu und nirgends hin;

[…]

rainer maria rilke, ‚versailles – die treppe der orangerie‘ , 1906

delagrive_orangerie_plan   detail: ‚plan de versailles, du petit parc, […] et les distributions des jardins et bosquets‘ von jean delagrive, 1746.

kübel_herrenhausen

2) praxis: DIY

wir haben rücken!

dbrinkschulte & dekablog10

überwintern   fast im winterquartier: laurus nobilis / lorbeer, ceratonia siliqua / johannisbrotbaum (eigene anzucht aus samen vom mons palatinus, rom), gestuzter olea europaea / olivenbaum, chamaerops humilis / zwergpalme & bougainvillea sanderiana / drillingsblume. der rest folgt…

kübel_herrenhausen

kübel_herrenhausen

Il faut imaginer Sisyphe heureux.

albert camus, ‚le mythe de sisyphe‘, 1942.

mais les douleurs dans le dos…

REISEANDENKEN

VERSAILLES FASSADE. Es ist, als habe man dies Schloß vergessen, wo man es vor so und soviel hundert Jahren Par Ordre Du Roi nur auf zwei Stunden als das Versatzstück einer Féerie hingestellt hat. Von seinem Glanz behält es nichts für sich, es gibt ihn ungeteilt an jene königliche Lage, die mit ihm abschließt. Vor diesem Hintergrund wird sie zur Bühne, auf der die absolute Monarchie als allegorisches Ballett tragiert ward. Doch heute ist es nur die Wand, deren Schatten man aufsucht, um den Fernblick ins Blau zu genießen, das Le Nôtre erschuf.

walter benjamin, ‚einbahnstrasse‘

versailles (der auftraggeber geht mit dem gärtner spazieren)

versailles

detail: ‚plan de versailles, du petit parc, […] et les distributions des jardins et bosquets‘ von jean delagrive, 1746.

Le Nôtre […]; illustre pour avoir le premier donné les divers dessins de ces beaux jardins qui décorent la France, et qui ont tellement effacé la réputation de ceux d’Italie, qui en effet ne sont plus rien en comparaison, que les plus fameux maîtres en ce genre viennent d’Italie apprendre et admirer ici. Le Nôtre avait une probité, une exactitude et une droiture qui le faisait estimer et aimer de tout le monde. […] Il travaillait pour les particuliers comme pour le Roi, et avec la même application, ne cherchait qu’à aider la nature, et à réduire le vrai beau aux moins de frais qu’il pouvait. […] A son retour, le Roi le mena dans ses jardins de Versailles, où il lui montra ce qu’il y avait fait depuis son absence. A la Colonnade, il ne disait mot ; le Roi le pressa d’en dire son avis : „Eh bien ! Sire, que voulez-vous que je vous dise ? D’un maçon que vous avez fait un jardinier (c’était Mansart) ; il vous a donné un plat de son métier.“ Le Roi se tut, et chacun sourit ; et il était vrai que ce morceau d’architecture, qui n’était rien moins qu’une fontaine, et qui la voulait être, était fort déplacé dans un jardin.

[…]; es ist [André Le Nôtres] Ruhm, als erster die Pläne für die schönsten Gärten entworfen zu haben, die Frankreich zur Zierde gereichen und die den Ruhm der italienischen Gärten – die im Vergleich zu ihnen in der Tat nichts sind – so sehr verblassen ließen, daß die berühmtesten Meister dieses Fachs aus Italien nach Frankreich kamen, um hier zu lernen und zu bewundern. Le Nôtre war von solcher Redlichkeit, Zuverlässigkeit und Aufrichtigkeit, daß er sich allgemeiner Liebe und Achtung erfreute. […] Er arbeitete für private Auftraggeber mit derselben Sorgfalt wie für den König [Ludwig XIV.]. Er suchte nur der Natur nachzuhelfen und mit möglichst geringem Aufwand die wahre Schönheit hervortreten zu lassen. […] Als Le Nôtre wieder [von einer Reise] zurückgekehrt war, ging der König mit ihm durch seine Gärten in Versailles, um ihm zu zeigen, was er dort während seiner Abwesenheit hatte machen lassen. Als Sie bei den Kolonnaden angelangt waren, sagte Le Nôtre kein Wort; der König forderte ihn mehrfach auf, sich zu äußern: „ Nun, Sire, was soll ich dazu sagen? Sie haben einen Maurer zum Gärtner gemacht (es war [François] Mansart) – er hat Ihnen eine Kostprobe seiner Kunst geboten.“ Der König schwieg, und jeder lächelte, denn es traf genau zu; dieses Stück Architektur, das ein Brunnen sein sollte, war alles andere als ein Brunnen und paßte in der Tat schlecht in den Garten.

louis de rouvroy, duc de saint-simon, les mémoires du duc de saint simon


versailles_kolonnaden

jean cotelle, bosquet la colonnade

gartenpolitik: jardin à la française vs english landscape garden

In der höfischen Gesellschaft des französischen Absolutismus ist die Einstellung zur „Natur“ und das Bild, das man sich von der „Natur“ macht, oft der Ausdruck einer symbolischen Opposition gegen die Zwänge der Königsherrschaft und des Königshofes, die unentrinnbar geworden sind, – einer Opposition, die sich zu Lebzeiten Ludwigs XIV. Und auch später nur flüsternd und in symbolischer Verkleidung äußern konnte.

[Louis de Rouvroy, duc de] Saint-Simon macht einmal bei der Schilderung der Versailler Gärten, die er geschmacklos nennt, eine Bemerkung, die für solche Zusammenhänge recht aufschlussreich ist:

„Es war dort dem König, so schreibt er [in Les Mémoires du duc de Saint Simon], ein Vergnügen die Natur zu tyrannisieren und sie mit dem Angebot von Kunst und Geld zu bändigen… Man fühlt sich durch den Zwang der überall der Natur angetan ist, angewidert.“

… Die zitierte Bemerkung zeigt im kleinen das Große; sie beleuchtet den Zusammenhang von Herrschaftsstruktur auf der einen, Parkarchitektur und Naturempfinden auf der anderen Seite…

… Die Kronen der Bäume und die Sträucher müssen so zugeschnitten werden, daß jede Spur des unordentlichen, unkontrollierten Wachstums verschwindet. Die Wege und Beete müssen so angelegt sein, daß der der Aufbau der Gärten die gleiche Klarheit und Eleganz der Gliederung zeigt wie der Aufbau der königlichen Gebäude. Hier, in der Architektur der Bauten und Gärten, in der vollkommenen Bändigung des Materials, in der absoluten Übersehbarkeit und Ordnung des Gebändigten, in der vollkommenen Harmonie der Teile der Teile in Ganzen, in der Eleganz der bewegten Ornamentierung, die das Gegenstück zur Eleganz der Bewegungen des Königs und der höfischen Herren und Damen überhaupt bildet, in der einzigartigen Größe und Ausdehnung der Bauten und Gärten, die abgesehen von allen praktischen Zwecken auch der Selbstdarstellung der Königlichen Macht dient, findet man vielleicht eine vollkommenere Annäherung an die Ideale des König als in seiner Kontrolle und Bändigung der Menschen… [Saint-Simons] Geschmack neigt mehr der englischen Garten- und Parkgestaltung zu, die dem Eigenwachstum der Sträucher, der Bäume und Blumen erheblich freieren Spielraum läßt und die auch dem Geschmack von Oberschichten einer Gesellschaft entspricht, in der die Könige und ihre Repräsentanten auf die Dauer nicht in der Lage waren, ein autokratische oder absolutistische Herrschaft zu errichten.

 norbert elias, die höfische gesellschaft

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zur „ symbolischen opposition“ bei der gestaltung englischer gärten während der glorius revolution und beim wechsel von den stuarts zu den hannoveranern auf dem thron cf. tim richardson, the arcadian friends. inventing the english landscape garden.

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Komplementär zur Komplexität des Barockgartens war der Landschaftsgarten von inneren Widersprüchen geprägt, die sein Bild poröser werden lassen, als die malerischen Bilder seiner Selbstinzenierung suggerieren. Als liberaler Freiheitsraum entfaltet, in dem sich enttäuschte Whigs und traditionell oppositionelle Tories zur Country-Party zusammenschlossen, besaß er zugleich den Charakter einer insulären Abschnürung.

Seine Stärke war der großartige Schein einer entgrenzenden Geltung, wie ihn etwa der Garten von Stourhead vorführt. Das Fehlen von Grenzen wirkte als Symbol eines universelen Anspruchs, im Landschaftsgarten die Natur in idealer Form begreifen zu Können: grenzfrei und versöhnt mit sich und der Umgebung.Wenn die Landschaftsgärten das Prinzip individueller und gemeinschaftlicher Freiheit im Medium einer unbeschnittenen Natur zur Erscheinung bringen sollten, so geschah dies als eine scheinbare Aufhebung der Grenzen. … William Kent, so formulierte es der unermüdliche Verfechter des Landschaftsgartens Horace Walpole, „ übersprang den Zaun und sah, dass alle Welt ein Garten war.“

Der Zwiespalt begann jedoch bei den Besitzverhältnissen. Das Ideal der patriarchalisch-gemeinschaftlichen Nutzung, wie es etwa durch John Milton gefordert war, hatte den Preis der enclosure act, in denen Großflächen durch Enteignung entstanden. … Der Landschaftsgarten lebte im Widerspruch, einerseits als ein unbegrenztes Modell aufzutreten, andererseits aber die Distanz gegenüber dem außerhalb Gegebenen wahren und damit ein Inseldasein behaupten zu müssen.Die Vielfalt der englischen Landschaft spaltete sich im 18. Jahrhundert in die kurvige Form der Landschaftsgärtner und die Linienzüge der Landwirtschaft.

Zur Kehrseite der Utopie scheinbar grenzfreier Gärten gehörte auch die imperiale Überzeugung der Mehrzahl ihrer Anhänger.

 horst bredekamp, leibniz und die revolution der gartenkunst. herrenhausen, versailles und die philosophie der blätter

„ich lustwandelte durch die gärten“

Unser Thronfolger [der spätere Louis XVI.] heiratete nicht täglich ein Kaisertochter [Maria Antonia , Erzherzogin von Österreich]. …

Das schöne Wetter am 16. Mai [1770] wollte ich nutzen, stand sehr zeitig auf, verließ um sieben im Gehrock meine Wohnung und bewunderte und genoß alles am Hofe freudiger als je zuvor. Dem Orte gemäß war es das geschmackvollste und schönste Hochzeitsfest, das zu erleben mir vergönnt war. Ich lustwandelte durch die Gärten [von Versailles]. Sodann schaute ich mir die Speicher der Wasserspiele an: Meisterwerke der Ingenieurkunst, die sonst nicht beachtet werden und deren kleinstes Rad oder Rohr bereits imposant ist.
Haine und Heckenrondelle waren gleichsam zu Galerien, Sälen und Salons umgestaltet und mit Lampions geschmückt. Doch am eindrucksvollsten waren der große Kanal und an seinem Ende eine Art Lichterhalle. Sie bestand aus mehreren Triumphbögen, die im Zusammenspiel mit dem von Eiben gesäumten Kanal, dem Feuerwerk und der illuminierten Gondelflotte die schönste Wirkung zeitigen mußten.
Musik und Zeitvertreib für das Volk und Lichterspiele in der Weite des Gartens waren dem Anlaß angemessen und um so bemerkenswerter, als dieser Teil der Gärten noch nie in Veranstaltungen einbezogen worden war. Doch das alles verblaßte vor dem geplanten Feuerwerk! … Die Raketen und Bomben mochten größten Effekt über dem Kanalwasser machen, wodurch auch jede Brandgefahr vom Schloß abgewendet war.

emmanuel de croÿ

zitiert nach: nie war es herrlicher zu leben. das geheime tagebuch der herzogs von croÿ. übersetzt von hans pleschinski.