175 jahre pfäzerwald & der baum des jahres 2018: die keschde

geologisch gehören die französischen vogesen und der deutsche pfälzerwald zusammen. kelten und römer zogen noch keine grenze: „silva vosegus“ oder „mons vosegus“, benannt nach dem keltischen waldgott vosegus. er war namensgeber des massif des vosges, den vogesen, oder, im deutschsprachigen gebiet, des wasgenwaldes bzw. des wasgau.

der name „pfälzerwald“ wurde im 19. jh in bayern geprägt. die landschaft gilt heute als das grösste zusammenhängende waldgebiet deutschlands. der linksrheinische teil der pfalz, die rheinpalz, im gegensatz zur rechtsrheinischen kurpfalz, war seit dem wiener kongress teil des königreichs bayern. 1843 fand im forsthaus johanniskreuz ein treffen von forstbeamten statt, um regeln für die bewirtschaftung des gebietes aufzustellen. 1845 wurde die ‚forstlich-charakterischtische skizze‘ publiziert und die heute gültige bezeichnung der landschaft festgeschrieben: „waldungen auf dem bunten sandsteingebirge der pfalz, welche hier unter dem namen „pfälzerwald“ bezeichnet werden“. 175 jahren pfälzerwald.

am ostrand des pfälzerwaldes zieht sich das ca. 30 km lange haardtgebirge hin. die haardt (vom althochdeutschen hart für „bewaldeter hang“) bildet den übergang vom mittelgebirge zur rheinebene, vom wald zu den weinbergen. hier, wie im angrenzendem elsass, wächst die castana sativa, die edel- oder esskastanie. für pfälzer: die keschde. wahrscheinlich mit dem wein von den römer ‚eingeschleppt‘ bzw. neu angesiedelt: pollenfunde belegen die existenz der castanea sativa bereits vor der eiszeit. die bestände an der haardt sind jedoch seit ein paar jahren durch rindenkrebs (cryphonectria parasitica), die tintenkrankheit und die japanische esskastanien-gallwespe (dryocosmus kuriphilus), bedroht. trotz alledem gilt die castanea sativa dank ihrer trockenheitverträglichkeit als einer der zukunftsbäume für parks und grosstadtgrün. früchte können mittlerweile wegen des klimawandels auch weiter nördlich ausreifen. die castanea sativa ist nicht ohne grund der baum des jahres 2018.

mit dem naturpark pfälzerwald, dem grenzüberschreitenden biosphärenreservat pfälzerwald-vosges du nord und der, entlang der haardt verlaufenden deutschen, in diesem teil südlichen weinstrasse, wird die gegend nicht nur forstwirtschaftlich, sondern auch touristisch genutzt.

   

quercus petraea / traubeneiche auf der burg neukastel mit blick in den pfälzerwald & der keschdeweg im modenbachtal.

Bezeichnung des Gegenstandes,

von dem es sich handelt.

Die nördlichste Verlängerung der Vogesen dringt fast auf der ganzen Ausdehnung der südlichen Grenze der bayerischen Pfalz in diese ein, und verbreitet sich von dort aus über den größeren Theil derselben. Das preußisch=bayerische Steinkohlengebirg, von Westen gegen Osten streichend, erstreckt sich über den nördlichen Theil dieser bayerischen Provinz.

Abgesehen etwa vom Rheinthale, geben diese beiden Gebirgszüge dem Land die Gestaltung seiner Oberfläche; sie geben ihm seinen Boden und sein örtliches Klima.

[…]

Das bunte Sandsteingebirg, aus welchem der pfälzische Antheil der Vogesen besteht und welcher, mit unbestimmten Begriffen über die Verbreitung desselben, gemeinhin das Hardtgebirg genannt wird, enthält in der Hauptsache nur absolutes Waldland, daher dort ganz große zusammenhängende Waldmassen, verhältnißmäßig aber eine sehr geringe Bevölkerung; dagegen dringen dichte in der Nähe wohnende Volksmassen begünstigt durch zahlreiche Thäler und wohleingerichtete Floßbäche, tief und in alle Theile des Waldgebirges ein.

Im Steinkohlgebirg gewährt die Steinkohle ein reichliches Surrogat für Brennhölzer. […]

Dagegen wird das Holz und Streuwerk, welches die Hardtgebirgsforsten erzeugen, von einer zahlreichen, oft weit entfernt wohnenden Bevölkerung für leichte Felder, vor allem für den Weinbau dringend in Anspruch genommen.

Selbst das Ausland tritt mit in die Concurrenz, und so werden die Forstprodukte dieser Landschaft Gegenstand des Handels und der Speculation.

[…]

  

pinus sylvestris / wald-kiefer auf bundsandsteinfelsen bei busenberg, dahner felsenland, & keschde.

§. 16. Räumliches Vorkommen der Waldbestandsformen, und Einfluß derselben auf die Forstwirthschaft

[…]

f) Die Kastanie (castanea vesca).

Die Kastanie ist schon seit alten Zeiten am östlichen Fuße des Hardtgebirges d.h. am Saume des Pfälzerwaldes zu Hause. Dieselbe reicht von der Grenze des Weinbaues noch mehrere hundert Fuß an den Gehängen der Berge aufwärts, und bringt auch auf ½ – 1 Stunde in die Thäler ein. In Mulden und Einschlägen steigt dieselbe wohl etwas höher hinan. Man kann annehmen, daß diese Holzart bis auf 12 – 1400′ Höhe noch gut gedeihe, und etwa 1000 – 1200′ Höhe in gewöhnlichen Jahren auf einem im übrigen entsprechenden Standorte noch Früchte reife. Weiterlesen

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gärten & landschaft: max slevogt in der pfalz / ’scherz und laune‘ von johannes guthmann

[…]; indessen die beiden Knaben [max slevogt, * 8. oktober 1868, und sein älterer bruder] flugs die Treppe hinab und in den Garten entwischten, den altfränkisch abgezirkelten Garten, wo in quadratisch und kreisrund von schuhhohem altem Buchs eingefaßten Beeten und Rabatten Beerensträucher und Blumen und traulich sonnendurchlichteten Schatten darüberbreitend die Kirsch- und Zwetschgenbäume standen – oder stehen, denn Haus und Garten [der grosstante in burrweiler] sind heute noch erhalten. […]

Es konnte aber auch ein ander Mal geschehen, daß Max über die Beete und das Mäuerchen hinweg den Blick an die Ferne verlor und vom erhöhten Garteneck aus in die gewaltige weite, in gesegneter Fruchtbarkeit strotzende Rheinebene mit den langen, sich seitwärts fern und ferner wiederholenden Linien der Hänge des Haardtgebirges hinausstarrte. Früh schon scheint ihn die komplizierte Schlichtheit dieses großartigen Landschaftbildes betroffen zu haben, denn aus seinem achten Lebensjahre bereits existiert eine Zeichnung, in der er es festzuhalten versucht hat, wobei der Sinn des Kindes für das Handgreiflich-Gegenständliche die in Wirklichkeit eben noch sichtbare Maxburg [das hambacher schloss] mit klotziger Überdeutlichkeit auf eine der Bergsilhouetten gesetzt hat, wenn man will: Slevogts früheste Pfälzer Landschaft. […]

Wie kam da seiner Indianer- und Raubritter-Romantik der Wasgenwald [pfälzerwald] entgegen, wenn er in den Landauer Ferienwochen zu Verwandten der Verwandten in die nahen Berge und auf den Neukasteller Hof durfte. Hoch ragt darüber aus Waldeshöhen der bunte Sandsteinfelsen empor, der einst ein römisches Kastell und dann die Reichsfeste Neukastell trug, bis sie nach wechselvollen Geschicken bei den Raubzügen Ludwigs XIV. von Grund aus zerstört ward. Ein Halbgewachsener war er, in den Jahren des Schweifens und Stöberns, als er zum ersten Male dorthin kam – wo er heute als Herr schaltet – und er entsinnt sich noch genau, mit welchen Indianergefühlen er sich zusammen mit den Kameraden den mühsamen Weg durch das Unterholz der Kiefern und Edelkastanien und all das Geranke von Brombeeren und Heiderosen, die den Anstieg zum roten Felsen vergittern, gewühlt hat, wie der versteckte Zugang und dann die verwegene Lage der Ruine mit ihrer Felsenkammer und den vielen erklärlichen und unerklärlichen Spuren der einstigen Ritterfeste die kecken Einfälle und Streiche in ihm entzündet haben. Und ringsum Wald, nach Westen zu unermeßlich der Wasgenwald! Aus solcher Waldesstimmung, vom regen Bürschchen in Schlichen und Gefahren Jahr für Jahr erlebt, vom reifen Manne nie vergessen, sind später dann die Illustrationen zum Lederstrumpf entstanden.

[…]

In Frühjahr 1898 heiratete er. Er heiratete die Freundin und Vertraute aus dem Haus in der Pfalz, wo er so viele glückliche Ferienwochen als Knabe und als junger Mann verbracht hatte. Nun zog er abermals den Waldweg hinauf zum Neukasteller Hof [der slevogthof & der garten oberhalb von leinsweiler sind heute wegen renovierung geschlossen …], […].

  

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keschde in norddeutschland / ‚vollständiges niedersächsisches land- und garten-buch‘ von johann caspar bechstedt

Castanea hat ihren Namen von Castaneum, einer Stadt in Magnesia, woselbst dieser Baum vor Alters in grosser Menge gewachsen, und von da nach Deutschland gebracht worden ist. Der zahme Castanienbaum. Dieser Baum hat Kätzgen, oder männliche Blumen, welche allemal an einem jeden dieser Bäume sogleich von der Frucht etwas entfernt stehen. Die äusre Schale dieser Früchte ist ganz rauh, und in einer jeden dieser Schalen sind zwey oder drey Castanienfrüchte eingeschlossen.

  1. Castanea foliis lanceolatis acuminatis, serratis subtus nudis, M. I. die zahme Castanie.
  2. Castanea satiua, folis eleganter variegatis, L. die gestreifte Castanie.

Obgleich diese angenehme Frucht bey uns nicht vollkommen reif wird, es sey denn, daß man sie an Mauren oder Wände pflanzet, wo sie der Sonne und des Schutzes genugsam geniessen kann; so verdient doch dieser Baum, weil sein Holz sehr gut genutzt, und er wegen seiner Schönheit zu Alleen und Plantagen gebraucht werden kann, mehrere Achtung, und häufiger gepflanzt zu werden. Sein angenehmer Schatten, sein schönes Blatt, sein herrlicher Stamm, und daß er alle unsere Kälte unter freyem Himmel verträgt; dies alles giebt ihm einen grossen Werth. Man kann diesen Baum am sichersten und besten aus den Castanien, die jährlich frisch ans Portugal und Spanien zum Essen zu uns gebracht werden, ziehen, nur muß man dieselben bis zu der Zeit, da man sie stecken will, im Sande aufbehalten und verwahren, daß weder Mäuse noch anderes Ungeziefer sie vernichte, und die Luft sie nicht austrockene. Die beste Zeit, diese Früchte zu stecken, ist im Februar und Merz, nachdem es die Witterung erlaubt, und zwar in einem reinen wohl durchgearbeiteten und ungedüngten Boden. Man kann auf ein Beet von fünf Fuß breit sechs Reihen setzen, und sie in Furchen legen, wie man bey der türkischen Bohne zu thun pflegt; sie müssen aber auf allen Seiten sechs bis acht Zoll aus einander zu stehen kommen. Ihr Auge muß allezeit oben seyn, und ohngefehr mit drey Zoll Erde bedecket werden. Man kann sie auch vorher, ehe man sie pflanzt, ins Wasser werfen, um ihre Güte, die sich durch die Schwere zu erkennen giebt, zu erfahren. Diejenigen, welche zu Grunde gehen, sind allein zum Pflanzen geschickt. Wenn nun die warmen Tage einfallen, werden die Castanien entweder zu Ende des Aprils oder zu Anfang des May aufgehen. Sie müssen alsdann fleißig vom Unkraut gereiniget werden, insonderheit so lange sie noch jung sind. Nachdem sie in diesen Ziehbeeten zwey Jahr gestanden haben, setzt man sie reihenweise an einen andern Ort, in eine Baumschule, und zwar so, daß sie auf allen Seiten drey Fuß weit aus einander stehen. Man muß aber hieby die Vorsicht gebrauchen, weder ihre Wurzeln zu verletzen, noch sie zu lange aus der Erde zu lassen. Hätten diese Baume gerade auslaufende Spießwurzeln, so stutzet man sie ein, daß sie Seitenwurzeln austreiben, um dadurch zu verhüten, daß sie, wenn manche zum letztenmal versetzet, alsdann nicht so leicht umschlagen. Wenn sie in ihrer Schule drey oder vier Jahre gestanden, so kann man sie, nachdem sie in ihrem Wachsthum zugenommen haben, entweder reihenweise in Alleen, oder in die Quartiere der Lustwälder an Ort und Stelle, wo sie stehen bleiben sollen, versetzen. Die beste Zeit, diese Bäume zu verpflanzen, ist entweder im Monat Oktober, oder zu Anfang des Merz. Diesem Baum muß man in seiner Jugend stets die Seitenäste nehmen, welche ihm sonst in seinem geraden Wachsthum hinderlich sind. Findet man einige, welche nicht aufrecht gewachsen sind, so schneidet man sie ein Jahr nach dein Versetzen im Merz über dem nachststehenden Auge nahe an dem Boden ab, wodurch man ihnen Gelegenheit giebt, von neuem einen starken und geraden Schuß zu treiben, woraus hernach schöne und gerade Bäume können gezogen werden. In der Pfalz um Neustadt herum [→ keschde (pfälz. dialekt f. ess- oder edelkastanie, …)], im Elsaß, […] findet man diese Bäume sehr häufig und in der größten Vollkommenheit, so, daß diese Flüchte von da nicht allein in ganz Deutschland verfahren werden, sondern auch die armen Einwohner dieser Gegenden aus denselben, wenn sie Mangel an Korn haben, Brodt backen, sie kochen und braten, und ans vielerley Weise nutzen.
Die zweyte Sorte, nemlich der gestreifte Castanienbaum, ist einer der schönsten Bäume in einem Garten, und es verlohnt sich der Mühe, denselben so stark anzuziehen, daß man eine ganze Allee von dieser Art Bäume formiren kann, weil die Verschiedenheit ihrer Blatter sehr vieles zur Anmuth und Zierde eines Gartens beyträgt. Man kann sie aber nicht anders als durch das Oculiren oder Absaugen auf gemeine Castanien fortziehen.

johann caspar bechstedt, ‚vollständiges niedersächsisches land- und garten-buch‘, bd.1 ‚vom ackerbau und von frucht-bäumen‘, flensburg/leipzig 1772

„What is sour in the house a bracing walk makes sweet.“ / ‚wild apples‘ von henry david thoreau

All apples are good in November. Those which the farmer leaves out as unsalable, and unpalatable to those who frequent the markets, are choicest fruit to the walker. But it is remarkable that the wild apple, which I praise as so spirited and racy when eaten in the fields or woods, being brought into the house has frequently a harsh and crabbed taste. The Saunterer’s Apple not even the saunterer can eat in the house. The palate rejects it there, as it does haws and acorns, and demands a tamed one; for there you miss the November air, which is the sauce it is to be eaten with. Accordingly, when Tityrus, seeing the lengthening shadows, invites Meliboeus to go home and pass the night with him, he promises him mild apples and soft chestnuts, – mitia poma, castaneœ molles. I frequently pluck wild apples of so rich and spicy a flavor that I wonder all orchardists do not get a scion from that tree, and I fail not to bring home my pockets full. But perchance, when I take one out of my desk and taste it in my chamber, I find it unexpectedly crude, – sour enough to set a squirrel’s teeth on edge and make a jay scream.

These apples have hung in the wind and frost and rain till they have absorbed the qualities of the weather or season, and thus are highly seasoned, and they pierce and sting and permeate us with their spirit. They must be eaten in season, accordingly, – that is, out-of-doors.

To appreciate the wild and sharp flavors of these October fruits, it is necessary that you be breathing the sharp October or November air. The out-door air and exercise which the walker gets give a different tone to his palate, and he craves a fruit which the sedentary would call harsh and crabbed. They must be eaten in the fields, when your system is all aglow with exercise, when the frosty weather nips your fingers, the wind rattles the bare boughs or rustles the few remaining leaves, and the jay, is heard screaming around. What is sour in the house a bracing walk makes sweet. Some of these apples might be labelled, “To be eaten in the wind.”

henry david thoreau ‚wild apples. the history of the apple-tree‘ in ‚the atlantic der monthly‘, volume 10, no. 61, boston 1862

gartenbücher (wildobst: pflanze „wild“ und dornig)

ein gang durch einen supermarkt: glatte, gewachste oberflächen; keine variation in der grösse; süss, viel zu süss, bloss keine säure … wenn food designer obstsorten züchten. flug- und seemeilen im container inklusive. zu jeder jahreszeit verfügbar.

ein spaziergang durch eine kulturlandschaft mit wallhecken oder knicks: blüten im frühjahr, schatten im sommer & früchte im herbst. nicht unbedingt wild aber häufig dornig …

wild ?!

in der anglo-amerikanischen diskussion über gärten erlebt william robinson’s ‚the wild garden‘ gerade eine renaissance (deutsche übersetzung? fehlanzeige …). in deutschsprachigen raum bleibt der diskurs über „natur“ & „wild“, karl foerster nannte es wildnisgartenkunst, meist in purem romantizismus stecken oder man landet bei einem fragwürdigen vokabular wie dem von willy lange, dessen naturgartenidealismus und die propagierung von „einheimischen pflanzen“ sehr kompatibel mit nationalsozialistischen vorstellungen war … und überhaupt: was ist wild? viele heute als „einheimisch“ klassifizierte gewächse sind verwilderte pflanzen, die u.a. von den römern über die alpen gebracht wurden. es steckt viel gartenkultur in der „wilden“ „natur“.

ina sperl, die regelmässig in der frankfurter allgemeinen & im kölner stadt-anzeiger über gartenkultur, gärtner, pflanzen & den eigenen garten schreibt, gibt mit ‚wildobst: schlehe, hagebutte und co. für meinen garten‘ einen einblick in den artenreichtum des wilden obstes. ‚wildobst‘ bleibt nicht, wie viele bücher aus der rubrik „ratgeber“, im seichten das-ist-aber-lecker-do-it-yourself stecken. ein nachschlagewerk mit ihren „40 besten wildobstarten“, tipps für die gartenarbeit und einigen botanischen entdeckungen für den leser. naschkram für hecken, grosse und kleine gärten und den kübel. Weiterlesen

25 jahre gartengesellschaft: herbstpfad & einzug der gräser und stauden ins öffentliche grün

gartengesellschaft

die gesellschaft zur förderung der gartenkultur e.v. wurde vor 25 jahre in hamburg gegründet: aus einer initiative zur rettung des gartens der pädagogin, sozialreformerin und rosenexpertin alma de l’aigle entstand eine gesellschaft mit zweigen in rhein-main, berlin / brandenburg, schleswig-holstein, nordrhein-westfalen, mitte / fulda werra leine, schwaben, oberbayern und mecklenburg. gefeiert wurde in berlin.

festakt im rathaus charlottenburg am freitag, 21. oktober 2016: ein grusswort von maria böhmer, mdb etc. und ehemalige präsidentin des unesco welterbekomitees: gärten sind kultur! und nicht naturerbe. die frage „gartenkultur – vom aussterben bedroht?“: ein plädoyer für die gartenkultur von gabriele schabbel-mader, präsidentin der gartengesellschaft. ein visuelles feuerwerk aus gärten von ute und albrecht ziburski mit gartenbildern u.a. aus ihrem garten moorriem & händel. und die verleihung des alma de l’aigle-preises 2016 an gesa klaffke-lobsien und kaspar klaffke, die die idee des offenen gartens von england importierten und erstmals 1991 in hannover verbreiteten.

mitgliederversammlung am samstag im botanischen museum in lichterfelde / botanischer garten und botanisches museum berlin-dahlem. nach einem vortrag über den vor 150 jahren verstorbenen peter joseph lenné von christa hasselhorst und vor den regularien eines e.v. erstmal in den garten … Weiterlesen

querbeet im oktober

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querbeet im september

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querbeet im juni

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querbeet im mai

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