„raus aus dem garten!“

mit anke schmitz (garten auf freigang) in der ausstellung ‚thomas gainsborough. die moderne landschaft‘ in der hamburger kunsthalle:

gruenesblut.net

 

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gärtner im film: ‚all that heaven allows‘ von douglas sirk

The All That Heaven Allows version of the May-September romance formula has [Jane] Wyman playing Cary, a well-to-do widow with two college-age children and a dull social life at the country club. The emptiness at the heart of her life is filled when she meets Ron Kirby [Rock Hudson], the young gardener-turned-tree farmer who prunes the trees that line her all-American suburban home – and then comes back to court her. This simple love story is disrupted by the vicious snobbery of her children and high society acquaintances.

laura mulvey, all that heaven allows

So kommt es, daß man in Lugano in der Schweiz einen Mann begegnen kann, der so wach ist, so gescheit wie keiner, dem ich je begegnet bin, und der einem mit einem ganz kleinen glücklichen Lächeln sagen kann: „Ich habe schon das, was ich gemacht habe, manchmal sehr geliebt.“ Was er geliebt hat, das war z.B. „All that heaven allows“ (1956). Jane Wyman ist eine reiche Witwe, Rock Hudson schneidet ihr die Bäume. In Janes Garten blüht ein „Liebesbaum“, der nur blüht, wo eine Liebe ist, und so wird aus Janes und Rocks zufälligem Zusammentreffen die große Liebe. Rock aber ist fünfzehn Jahre jünger als Jane, und Jane ist total in das gesellschaftliche Leben einer amerikanischen Kleinstadt integriert, Rock ist ein Primitiver, und Jane hat etwas zu verlieren, ihre Freundinnen, das Ansehen, das sie ihrem verstorbenen Mann verdankt, ihre Kinder. Rock liebt zu Anfang die Natur, Jane liebt erstmal gar nichts, weil sie alles hat.

Das sind ein paar beschissene Voraussetzungen für eine große Liebe. Sie, er und die Umwelt.

rainer werner fassbinder, imitation of life. über die filme von douglas sirk

all that heaven allows 3
cary scott (jane wyman) liest ‚walden‘ von henry david thoreau.